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Sammlung

Highlights der Sammlung

Spannendes und Skurriles aus der Sammlung

Geologie

Die Fünftälerstadt Schramberg ist im Naturpark Schwarzwald-Mitte-Nord ein einmaliges Schaufenster der Erdgeschichte. Alle 24 Gesteinsarten des Schwarzwaldes kommen hier vor. Schon früh wurden deshalb auch geologisch-mineralogische Objekte gesammelt. 

Ein Highlight dieser Sammlung sind einige Bruchstücke eines dünnen Steinkohleflözes, der zwischen 1831 und 1836 bei mehreren Bohrungen beim Hammerwerk und beim Schlossgarten gefunden wurde.

Archäologie

Aus den Grabungen der sogenannten "Burgpioniere" auf den zahlreichen Ruinen der Burgenstadt Schramberg von den 1950er- bis 1980er-Jahren entstand die archäologische Sammlung des Stadtmuseums. 

Ein sehr seltener Fund ist dieses Fragment eines Glasfensters der Burg Hohenschramberg aus dem 16. Jahrhundert. Es war deshalb auch 2015 in der Ausstellung "GlasKlar. Archäologie eines kostbaren Werkstoffes in Südwestdeutschland" des Archäologischen Landesmuseums in Konstanz zu sehen.

Keramik

Isidor Faist gründete 1820 in Schramberg die erste Steingutfabrik in Württemberg. Diese fertigte in der Zeit der Revolution 1848 auch politisch inspiriertes so genanntes Umdruck- oder Bilder-Geschirr mit Abbildungen von Revolutionären wie hier Friedrich Hecker.

1883 übernahm die berühmte Firma Villeroy&Boch die Steingutfabrik in Schramberg als Zweigstelle.

1911 zog sich Villeroy & Boch aus Schramberg zurück. Ab 1912 übernahmen die Gebrüder Meyer die Fabrik, fortan Schramberger Majolika Fabrik (SMF).

Uhren

Die Junghans'sche Kunstuhr wurde im Auftrag von Arthur Junghans vom Nürnberger Hofuhrmacher Gustav Speckhard, zusammen mit einer kleinen Künstler- und Handwerkergruppe gestaltet. 1900 präsentierte Junghans seine Uhrenfabrik, mit diesem fast 5 Meter hohen Prachtstück, auf der Weltausstellung in Paris.

Sie zeigt Tradition und Fortschritt. Von der Muse der Geschichtsschreibung, über Propheten des Alten Testamentes, zu Passionsgeschichte Jesu in acht beweglichen Bildern. Darüber die damalige Moderne durch Lokomotive, dampfer und Fabrikgebäude, bis zur Spitze mit Figuren zur Elektrizität.

Die Uhrzeit wird durch ein Kleines Turmuhrwerk auf das Zifferblatt übertragen. Sie schlägt die Viertelstunden und die Stunden auf Glocken.

Alltagskultur

Seit seiner Gründung im Jahr 1979 sammelt das Stadtmuseum auch Objekte zur Alltagskultur. Das erste inventarisierte Objekt ist dieses Werbeschild eines 1907 gegründeten und bis heute bestehenden Handwerksbetriebs aus Emaille.


Weihnachtskrippen

Schramberg ist als "Krippenhauptstadt" des Schwarzwaldes bekannt. In der Krippensammlung des Stadtmuseums sind alljährlich Spitzenwerke der "Schramberger Schule" zu sehen.

Ein besonderes Highlight ist die so genannte "Friedenskrippe" von Max Scheller (1921-1985) aus dem Jahr 1946. Sie zeigt einen Kriegsgefangenen, der in seine Heimatstadt Schramberg zurückkehrt.

Zeitgenössische Kunst

Im Jahr 1982 hat die Große Kreisstadt Schramberg mit dem Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer Kunst begonnen, in der aus vier Jahrzehnten mittlerweile über 50 Künstler*innen vertreten sind. 

Zu dieser Sammlung gehört auch das Werk "Lacis" aus der Serie Hell/Dunkel des Künstlers Rémy Trevisan aus Schramberg, das 2019 angekauft wurde.

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